Können wir diese Erfolge bitte festhalten?

Das deutsche Gesundheitswesen, das sich mit digitalen Lösungen bisher eher schwer tat, hat unter dem Eindruck der Corona-Pandemie schnell und im Sinne der Patientinnen und Patienten dazu gelernt. Hier sind drei Impulse aus der Pandemie, für die wir uns Verstetigung wünschen.

„Es ist an der Zeit, dass der Staat sich zu seinen Aufgaben bekennt.“

Große Summen sind Alltag in der Sozialversicherung. Doch die finanziellen Belastungen, die der Bundesgesundheitsministers den gesetzlichen Kassen und der Pflegeversicherung aufbürdet, um die Folgen der Corona-Pandemie auszubügeln, sind eine echte Hausnummer. Die Pläne sind nicht nur teuer, sie sind eine echte Gefahr für das Solidarsystem.

Die Stunde der Digitalisierung

Vor 15 Jahren wurde die gematik als zuständige Behörde für die digitale Vernetzung des deutschen Gesundheitswesens gegründet. Dennoch schreitet die Digitalisierung in der medizinischen Versorgung zäh voran. Nun verschafft ausgerechnet die Corona-Krise dem Thema neue Aufmerksamkeit.

Neues Jahr, neues Ich: Warum man die Gesundheitskasse gerade jetzt beim Wort nehmen sollte

Jeder Vierte fasst an Neujahr gute Vorsätze. Die meisten haben einen direkten Gesundheitsbezug. Scheinbar wissen wir genau, dass wir uns zu wenig bewegen, Rauchen keine wirklich gute Idee ist und wir gesünder essen sollten. Leider sind die ehrgeizigen Pläne oft nach Tagen futsch. Aber wer sagt eigentlich, dass gesünder leben lernen eine Einzelkämpfer-Disziplin ist? Mein Vorschlag: Lieber mit professioneller Betreuung durchstarten!

Drei alternative gute Vorsätze für das neue Jahr

Mehr Sport machen, weniger online sein, gesünder essen oder nicht mehr rauchen gehören auch 2020 zu den populärsten Vorsätzen, die an Neujahr gefasst werden. Wir haben noch ein paar andere Vorschläge, die der Gesundheit zuträglich sind und gut umsetzbar sind.

Innovation made in Sachsen: Nach Crowdfunding-Erfolg und Mentoring durch AOK PLUS ist der air-Q reif für die Serienproduktion

Es war die schlechte Luft auf einer Party in den eigenen vier Wänden, die Dr. Daniel Lehmann auf die Idee brachte, einen leicht handhabbaren, lernfähigen Luftanalysator zu entwickeln. Der air-Q überzeugte nicht nur die Startup-Mentoren AOK PLUS und DRK im Leipziger SpinLab, sondern auch die Kunden: Im Sommer hat das Team mit einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne mehr als 70.000 Euro eingesammelt - jetzt wird die erste air-Q-Serie produziert.

Hier kommt yuble! AOK PLUS startet Plattform für ein vernetztes Gesundheitswesen

In einem unübersichtlichen Gesundheitswesen bringt die AOK PLUS ein Portal an den Start, das zum Knotenpunkt für die Kommunikation von Versicherten, Versicherern, Behandlern und Dienstleistern werden soll. yuble wird in Zukunft einen Gesundheitsservice aus einer Hand bieten. Die Pilotphase ist in Dresden und dem Landkreis Meißen angelaufen. Bis Jahresende soll das Angebot auf Sachsen und Thüringen ausgedehnt werden.

„Sofa“ ade: Die AOK PLUS organisiert die Ausbildung neu

Tausende Sozialversicherungsfachangestellte hat die AOK PLUS ausgebildet, manchmal an die hundert in einem Jahrgang. Damit ist nun Schluss: Im September beginnen die letzten „Sofas“, wie wir sie alle liebevoll nennen, ihre Ausbildung. Ab 2020 richtet die Gesundheitskasse die Ausbildung neu aus. Warum man Bewährtes loslassen können muss, erklärt Ausbildungsleiter Frank Hohlstein.

Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wird digital

Jeder kennt es: Wenn der Arzt entscheidet, dass wir vorübergehend außer Gefecht sind, gibt's einen Krankenschein in dreifacher Ausfertigung für Patient, Arbeitgeber und Krankenkasse. Die digitale Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vereinfacht nun eine der häufigsten Routinetätigkeiten im Gesundheitswesen und soll dafür sorgen, dass die gelbe Zettelwirtschaft bald Geschichte ist.

„Im Moment eines Ausbruchs kann ich sowieso nichts ändern.“ – Wie Kinder und Eltern den Umgang mit ADHS lernen

ADHS, die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung, ist die häufigste psychische Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Rund fünf Prozent von ihnen erhalten diese Diagnose. Für sie und ihre Familien ist das Leben mit dieser Besonderheit eine Herausforderung. Mit Peggy Sielaff, Mutter einer ADHS-Patientin, und Dr. Jürgen Prager vom Erzgebirgsklinikum in Annaberg sprachen wir über ihre Erfahrungen.

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