„Es ist an der Zeit, dass der Staat sich zu seinen Aufgaben bekennt.“

Große Summen sind Alltag in der Sozialversicherung. Doch die finanziellen Belastungen, die der Bundesgesundheitsministers den gesetzlichen Kassen und der Pflegeversicherung aufbürdet, um die Folgen der Corona-Pandemie auszubügeln, sind eine echte Hausnummer. Die Pläne sind nicht nur teuer, sie sind eine echte Gefahr für das Solidarsystem.

Zelt mit Rotem Kreuz

Testen, verfolgen, überwachen: MDK-Ärzte unterstützen Gesundheitsämter.

Seit Wochen veröffentlicht das RobertKoch-Institut von Montag bis Freitag die aktuellen Zahlen der Coronavirus-Neuinfektionen in Deutschland. Die montäglichen Differenzen zu den Zahlen der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore wurden oft damit erklärt, dass die deutschen Gesundheitsämter über das Wochenende nicht einheitlich aktuelle Zahlen zugeliefert hätten. Damit wurden diese Institutionen zunächst in einer Weise auffällig, die dem nicht gerecht wurde, was ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerade in der Krise leisten: Großes.

Wie hältst du’s mit der Transparenz? Intensivbettenzahl der Kliniken jetzt für alle einsehbar.

Wie viele Covid-19-Patienten werden eigentlich in meinem nächstgelegenen Krankenhaus behandelt? Wie viele Intensivbetten stehen dort zur Verfügung? Diese beiden Fragen haben sich sicherlich die meisten Menschen in den vergangenen Wochen gestellt. Die Antworten darauf sind aktuell für alle einsehbar. Jedes Krankenhaus in Sachsen und Thüringen veröffentlicht seine Zahlen, wie derzeit alle Krankenhäuser bundesweit, und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einer transparenten Versorgung in den Freistaaten.

So schnell wie noch nie

Mit dem Krankenhausentlastungsgesetz erhalten Krankenhäuser die Unterstützung, die sie für die Behandlung von Corona-Patienten benötigen. In gefühlt neuer Bestzeit hat das Gesetz die legislativen Hürden genommen und ist seit 27. März 2020 in Kraft. Diese schnelle Hilfe für die Kliniken ist in der derzeitigen Situation genau das Richtige. Dem Gesetz fehlt es aber an regionalem Handlungsspielraum.

Behandlungsrichtlinien in Zeiten von Corona

Bei der Behandlung von Patienten gelten für Krankenhäuser in Deutschland Qualitätsvorgaben: Wie schnell muss eine Behandlung erfolgen? Welche Komplikationen treten nach einer Behandlung auf? Und wie viel Personal muss auf einer Station vorhanden sein? Während der Corona-Pandemie können diese Vorgaben eventuell nicht mehr eingehalten werden. Für mehr Flexibilität und Handlungsfreiheit sind die Richtlinien ausgesetzt worden.

AOK PLUS lässt Arbeitgeber nicht im Stich

Wenn der Koch nicht mehr kochen darf, der Kellner nicht mehr servieren und die Friseurin nicht mehr färben, schneiden und föhnen - dann müssen Tausende Kunden auf gewohnte Annehmlichkeiten verzichten. Doch für viele Selbstständige und Arbeitgeber sind die derzeitigen corona-bedingten Verbote existenzbedrohend. Die AOK PLUS hilft ihnen!

Wir versorgen Sachsen

Keine Termine, lange Wartezeiten, volle Warteräume: vor allem in ländlichen Regionen wird es immer schwieriger, seinen Hausarzt zu konsultieren. Und mit dem demographischen Wandel werden diese Probleme noch zunehmen, denn auch Ärzte werden älter und finden weniger Nachfolger. Das nun gegründete Bündnis „Wir versorgen Sachsen“ nimmt sich der Probleme an.

„Zucker ist der Alkohol der Kinder“: Ein Gespräch mit Prof. Robert Lustig über Essen, Diabetes und preisgekrönte Werbekampagnen

Der US-Amerikaner Robert Lustig, Kinderarzt und Professor für Neuroendokrinologie, hat sich das Aufklären über die Gesundheitsfolgen eines hohen Zuckerkonsums zur Lebensaufgabe gemacht. Für das zaghafte Vorgehen der Bundesregierung bei der Zucker- und Kalorienreduktion hat er nur Kopfschütteln übrig und sagt: Unsere Fehlernährung ist eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit.

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