Chef für eine Woche

Ich habe wenig geschlafen vor meinem ersten Tag in der Azubi-Filiale. Meinen fünf Kolleginnen geht es ähnlich. Wir kennen uns schon aus der Berufsschule. Normalerweise arbeiten wir in verschiedenen Filialen, nun sollen wir fünf Tage lang in Dresden-Pieschen zusammen eine Filiale managen. Ich wurde zum Serviceleiter gewählt, bin also der Team-Chef.

Neue Perspektive

Pünktlich um 9 Uhr stehen auch schon die ersten Kunden am Empfang. Während der ersten Beratungsgespräche sind wir alle spürbar angespannt. Plötzlich so viel Verantwortung zu tragen, ist ein komisches Gefühl. Wir sehen die Filiale mit anderen Augen.

Helfer hinter den Kulissen

Natürlich haben uns die Kundenberater nicht komplett allein gelassen. Wenn wir mit einem Fall nicht weiterkommen, besprechen wir uns erst untereinander. Wenn wir dann immer noch keine Lösung finden, sitzen im Backoffice erfahrene Kollegen, die uns weiterhelfen.

Abwechslungsreiches Programm

Außerdem haben wir unsere Woche so gut wie möglich vorbereitet. Mit etwas Vorlauf haben wir ein Gewinnspiel und unsere Motto-Tage organisiert. Beispielsweise vermarkten wir an einem Tag besonders den Auslandstarif „Weltweit“. Wir überlegen, zu welchen Kunden der Tarif passt und wie wir in das Gespräch einsteigen, ohne mit der Tür ins Haus zu fallen. Außerdem verschenken wir – passend zum Reisen – unsere AOK PLUS-Kofferbänder. Unsere Motto-Tage kommen bei den Kunden sehr gut an. Viele sind überrascht, dass die AOK PLUS ihren Azubis eine Filiale anvertraut, und wir bekommen viel positives Feedback. Danke dafür!

Nicht immer leicht

Insgesamt sind wir erstaunt, wie schnell die Zeit vergeht. Wenn wir keine Kunden beraten, nutzen wir die Zeit, um Unterlagen zu bearbeiten. Es gibt immer etwas zu tun. Leider müssen wir in manchen Beratungen auch schwierige Themen besprechen. Besonders wenn Kunden eine Ablehnung für ihren Antrag erhalten haben, tut mir das leid. Dann sind wir natürlich ihre ersten Ansprechpartner, selbst wenn wir die Entscheidung nicht getroffen haben. Auch mit solchen Situationen müssen wir lernen umzugehen und den Versicherten die Hintergründe verständlich erklären.

Selbstvertrauen gewonnen

Am Ende der Woche fühlen wir uns selbstbewusster, und auch fitter in der Kundenberatung. Die vielen Eindrücke dieser Woche nehmen wir mit für unsere weitere Ausbildung. Ich bin gespannt, was die Kollegen aus den anderen Azubi-Filialen erlebt haben.

Vivian Heinze bei der Kundenberatung

Besprechung vor dem Kundenansturm

Serviceleiter Florian Fenk bespricht sich mit Denise Lehmann

In der Praxis lernt es sich eben am besten.
Solche Aktionen können den Azubis und auch den anderen Mitarbeitern nur helfen, besser zu werden. Es erhöht die Erfahrungswerte.

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