Gesünder leben mit Jolinchen

Hüpfen, laufen, werfen – mit einem großen Familiensportfest hat die Kita „Max und Moritz“ in Cunnersdorf im Sommer das dreijährige AOK-Präventionsprojekt beendet. Doch Jolinchen wird ein treuer Begleiter im Kindergartenalltag bleiben. Seit 2014 haben schon 150 Kindereinrichtungen in Sachsen und Thüringen das Programm der AOK PLUS kennengelernt. Ein großer Vorteil von JolinchenKids ist, dass die Kitas mit den Eltern selbst entscheiden, wo sie den größten Handlungsbedarf sehen. Sie können sich aus fünf Modulen - Ernährung, Bewegung, Elternpartizipation, seelisches Wohlbefinden und Erzieher*innengesundheit – das Passende aussuchen. Am häufigsten wählten die Einrichtungen die beiden letzten Module. Ob und wie das Programm wirkt, hat jetzt eine Untersuchung durch die Gesundheitsexperten der AOK PLUS ergeben. Die Kitas wurden nach Abschluss der dreijährigen aktiven Zusammenarbeit zu den erreichten Zielen, dem Nutzen und der Zufriedenheit für das Kita-Team und zur Nachhaltigkeit befragt.

So urteilen die Kitas

Über 80 Prozent der Kitas sind begeistert von den Programminhalten, den Schulungen und den Austauschworkshops für die Kitas. Auch die Begleitung durch die AOK PLUS-Berater*innen wird sehr wertgeschätzt. Über 60 Prozent der Kitas bestätigen, dass die Bedingungen für die Kinder und auch für die Erzieher*innen jetzt gesundheitsförderlicher gestaltet sind. In 75 Prozent der Kitas leben die geschaffenen gesunden Verhältnisse weiter. Die Steppkes haben mehr Möglichkeiten, sich zu bewegen, sie können sich bei Bedarf in Snoezelräume zurückziehen, jederzeit an Getränkestationen zu zuckerfreien Drinks greifen und sich die regelmäßig angebotenen Obst- und Gemüsesnacks schmecken lassen. Damit erleben nicht nur aktuell die Kinder viele aktive, fröhliche und ebenso einfühlsame Stunden. Auch die nächsten Jahrgänge werden davon profitieren.

Nachhaltigkeit bestätigt

Damit die Inhalte von JolinchenKids möglichst auch zu Hause ankommen, werden die Eltern von Beginn an aktiv einbezogen. Sie erhalten deshalb leicht umsetzbare Anregungen für den Alltag. Immerhin 85 Prozent der Kitas wollen ihr jeweiliges „JolinchenKids-Team“, bestehend aus Erzieher*innen, Eltern und Trägern, nach Beendigung der aktiven Zusammenarbeit mit den AOK-PLUS-Experten eigenständig weiterführen. Damit erfüllt „JolinchenKids“ die gesetzten Ziele. Das Programm fördert sowohl das gesunde Verhalten von Kindern, Eltern und Erzieher*innen und stärkt ebenso die gesundheitsförderlichen Verhältnisse in den Einrichtungen. Das Programm ist also nachhaltig. Die AOK PLUS wird auch nach Projektabschluss die Kitas fortlaufend zu wichtigen Qualitätsaspekten befragen. „So können wir unsere Beratung und Programminhalte kontinuierlich an die jeweiligen Bedürfnisse in den Einrichtungen anpassen“, blickt Projektleiterin Brit Oppat voraus. Nähere Infos, die komplette Studie und Grafiken sind auf plus.aok.de zu finden.

Jutta Bec

Jutta Bec