Zweckentfremdung der Telefon-AU? Das sagen die Zahlen

Mitte März 2020 ist die telefonische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eingeführt worden. Damit sollten ambulant tätige Ärzte, Patienten und medizinisches Personal entlastet und die Ausbreitung des COVID-19-Virus behindert werden. Nun sind erste Auswertungen möglich, um den Nutzen der Maßnahme zu betrachten.

Können wir diese Erfolge bitte festhalten?

Das deutsche Gesundheitswesen, das sich mit digitalen Lösungen bisher eher schwer tat, hat unter dem Eindruck der Corona-Pandemie schnell und im Sinne der Patientinnen und Patienten dazu gelernt. Hier sind drei Impulse aus der Pandemie, für die wir uns Verstetigung wünschen.

Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wird digital

Jeder kennt es: Wenn der Arzt entscheidet, dass wir vorübergehend außer Gefecht sind, gibt's einen Krankenschein in dreifacher Ausfertigung für Patient, Arbeitgeber und Krankenkasse. Die digitale Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vereinfacht nun eine der häufigsten Routinetätigkeiten im Gesundheitswesen und soll dafür sorgen, dass die gelbe Zettelwirtschaft bald Geschichte ist.

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