Warum die AOK eine elektronische Gesundheitsakte entwickelt?

Seit rund 15 Jahren wird an der Machbarkeit der Elektronischen Gesundheitskarte (eGK) gewerkelt. Das Ende ist bis heute nicht absehbar. Inzwischen besteht die Befürchtung, dass die Technik schon wieder veraltet ist. Die AOK entwickelt deshalb nun ihr eigenes digitales Gesundheitsnetzwerk.

Gstudio Group / Bildmontage: AOK PLUS

Oma, Opa und die eGK

Wenn in wenigen Tagen die Sommerferien beginnen, spielen viele Familien wieder das altbekannte Spiel „Ich packe meinen Koffer und nehme mit …“ – einen Bikini vielleicht oder Sonnencreme für den Strand. Was auf gar keinen Fall fehlen sollte, ist die elektronische Gesundheitskarte. Ohne sie ist man bei einem Arztbesuch ziemlich aufgeschmissen.

© Alexander Raths

Dieses Heftchen sollte jeder haben

Die Weltgesundheitsorganisation schlägt Alarm: Auf jährlich zwei bis drei Millionen schätzt sie die Zahl der Menschen, die aufgrund von Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten und Masern sterben, aber durch Schutzimpfungen zu retten gewesen wären. Für einen optimalen Schutz müssten mindestens 95 Prozent der Bevölkerung mit den empfohlenen Impfungen immunisiert sein.

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