Ja zur Pflegeprämie – und wie weiter?

Der Blickwinkel, wie wichtig die gute Arbeit von Pflegekräften ist, wurde in den vergangenen Wochen und Monaten der Corona-Krise bei vielen Menschen ein Stück geweitet. Wir alle verlassen uns im Fall der Fälle - ob Krankheit oder Alterspflegebedürftigkeit - darauf, dass uns Menschen helfen und unterstützen. Jedoch klagen viele professionell Pflegende über zu wenig finanzielle und gesellschaftliche Anerkennung.

„Es ist an der Zeit, dass der Staat sich zu seinen Aufgaben bekennt.“

Große Summen sind Alltag in der Sozialversicherung. Doch die finanziellen Belastungen, die der Bundesgesundheitsministers den gesetzlichen Kassen und der Pflegeversicherung aufbürdet, um die Folgen der Corona-Pandemie auszubügeln, sind eine echte Hausnummer. Die Pläne sind nicht nur teuer, sie sind eine echte Gefahr für das Solidarsystem.

So soll die Pflege attraktiver werden

Dass sich die Pflege-Situation in den letzten Jahren mehr und mehr verschärft hat, ist kein Geheimnis. Der demografische Wandel macht sich auch hier bemerkbar: Prognosen zufolge wird die Anzahl der Pflegebedürftigen weiter steigen, wobei die Zahl der in der Pflege Beschäftigten mit diesem wachsenden Bedarf kaum Schritt halten kann.

Optimistin mit Fahrrad und dem Mut zum Weiterdenken

Dagmar Neukirch ist Mitglied im Sächsischen Landtag, parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion und Sprecherin für Soziales. Im neuen sozialpolitischen Newsletter AmPuls fragte die AOK PLUS sie nach ihrer Meinung zu Pflegepersonal, Pflegestrukturen und zur größten Baustelle im Gesundheitswesen.

Erfahrungsbericht: Auszubildende packt als Pflegerin mit an

Als Teil ihrer Ausbildung bei der AOK PLUS tauschte Julia Adler, angehende Sozialversicherungsfachangestellte, für eine Woche ihren Arbeitsplatz im Beratungscenter Görlitz gegen den Katharinenhof des Diakoniewerk Oberlausitz e. V., eine Einrichtung für behinderte und schwerst-mehrfach behinderte Menschen. Ihre Erfahrungen hat sie aufgeschrieben.

Das Pflege-Versprechen: „Niemand wird schlechter gestellt!“

„Die Rente ist sicher.“ „Mit mir wird es keine Maut geben“. Politikerversprechen haben oft nur eine begrenzte Haltbarkeit. Und nun, mit Inkrafttreten des Pflegestärkungsgesetzes II Anfang 2017, heißt es: „Niemand wird schlechter gestellt.“ Wieder so ein Versprechen. Kann man dieser Ankündigung glauben?

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