Behandlungsrichtlinien in Zeiten von Corona

Bei der Behandlung von Patienten gelten für Krankenhäuser in Deutschland Qualitätsvorgaben: Wie schnell muss eine Behandlung erfolgen? Welche Komplikationen treten nach einer Behandlung auf? Und wie viel Personal muss auf einer Station vorhanden sein? Während der Corona-Pandemie können diese Vorgaben eventuell nicht mehr eingehalten werden. Für mehr Flexibilität und Handlungsfreiheit sind die Richtlinien ausgesetzt worden.

Routine rettet leben

Am 06.12.2018 hat der AOK-Bundesverband den in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftlichen Institut der Ortskrankenkassen (WIdO) erstellten Qualitätsmonitor 2019 vorgestellt. Dieser macht eines deutlich: nach wie vor ist an Kliniken keine Spezialisierung der Behandler und Operateure zu sehen – obwohl im 2016 verabschiedeten Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) eine Qualitätsagenda niedergeschrieben war.

© M. Schuppich

Lorbeeren für die Physiotherapeuten

Im Internet schrieb kürzlich jemand: „Das Leben ist kein Ponyhof und eine Physiotherapeutin nicht für Streicheleinheiten zuständig. Jede Therapie wird erst da interessant, wo es wehtut.“ Auweia, denkt man unwillkürlich und hofft insgeheim, nie so etwas wie Krankengymnastik & Co. in Anspruch nehmen zu müssen. Eine Umfrage der AOK PLUS zeichnet jedoch ein ganz anderes Bild.

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