Selbsthilfe macht schlau und verbindet

Ein Blick auf die smartwatch-verzierten Handgelenke von Freunden und Kollegen zeigt: Selbstkontrolle und Selbstoptimierung stehen hoch im Kurs. Dagegen klingt „Selbsthilfegruppe“ eher nach vorigem Jahrhundert. Da treffen sich kranke Menschen und reden über ihre gesundheitlichen Probleme. „Das auch, aber noch viel mehr“, sagt Stephan Fischer, der als 24-Jähriger die schockierende Diagnose Hirntumor erhielt und seit nun neun Jahren in Dresden einen Gesprächskreis für Betroffene leitet.

Den Betroffenen eine Stimme geben

"Depression ist doch keine Krankheit. Reiß dich einfach mal zusammen! Du kannst doch nicht immer nur auf der Couch rumliegen!" Wer an einer Depression leidet, hat noch immer mit Vorurteilen zu kämpfen. Sich zu outen, traut sich nicht jeder. Beim 4. Deutschen Patientenkongress in Leipzig werden wieder Hunderte Betroffene und Angehörige ein offenes Ohr für ihre Probleme finden und Infos zu Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und Selbstmanagement erhalten. Wir sprachen darüber mit Frank Tschirch, Fachberater Selbsthilfeförderung bei der AOK PLUS.

Viel Leid und hohe Kosten

Babys kommen drogengeschädigt zur Welt. Im Abwasser großer Städte finden sich immer mehr Spuren von Crystal. Es gibt viel zu tun im Kampf gegen legale und illegale Rauschmittel. Deshalb wird weltweit am 26. Juni der Antidrogentag begangen, der sich gegen den Missbrauch von Drogen richtet.

©Sagamedia

Aus dem Schatten ans Licht

Der Dokumentarfilm "Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag" begleitet Menschen, die nach außen hin vollkommen normal erscheinen, zum Teil sogar besonders glücklich wirken, auf denen aber ein dunkler Schatten liegt: eine Depression. Damit der von der AOK geförderte Streifen wie geplant im Herbst in die Kinos kommen kann, werden noch Spendengelder benötigt.

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