Es muss nicht immer der Therapeut sein

Sie spielen Theater, schnüren die Laufschuhe oder stellen ihre Kunstwerke aus: Im Leipziger Bündnis gegen Depression e.V. haben Erkrankte eine wichtige Anlaufstelle. In diesem Jahr hat der Verein das Projekt „Neue Zugangswege in die Selbsthilfe“ gestartet.

Selbsthilfe macht schlau und verbindet

Ein Blick auf die smartwatch-verzierten Handgelenke von Freunden und Kollegen zeigt: Selbstkontrolle und Selbstoptimierung stehen hoch im Kurs. Dagegen klingt „Selbsthilfegruppe“ eher nach vorigem Jahrhundert. Da treffen sich kranke Menschen und reden über ihre gesundheitlichen Probleme. „Das auch, aber noch viel mehr“, sagt Stephan Fischer, der als 24-Jähriger die schockierende Diagnose Hirntumor erhielt und seit nun neun Jahren in Dresden einen Gesprächskreis für Betroffene leitet.

Schließen Newsletter-Anmeldung