„Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren“: Thüringer und Sachsen können nicht „nein“ sagen.

Prost! Sofern es bei einem Gläschen bleibt, behält das Sprichwort durchaus seinen Charme der Leichtigkeit. Gefährlich wird es, wenn sich daraus ein riskanter Alkoholkonsum entwickelt.
Das Feierabendbier nach getaner Arbeit oder auch das Gläschen Sekt zum Geburtstag des Kollegen in der Firma – Alkoholkonsum im Alltag ist genauso wie das Rauchen gesellschaftlich weitgehend anerkannt. Weniger populär, aber gleichfalls problematisch ist der Medikamentenmissbrauch und gar der Konsum illegaler Drogen. Alle diese Suchtmittel können zur Abhängigkeit führen.

„Rauchfrei durchatmen“: AOK PLUS bietet ab sofort innovatives Tabakentwöhnungsprogramm an

Als überzeugte Nichtraucherin freue ich mich darüber: Seit Jahren wabern keine Rauchschwaden mehr durch Büros, Züge und Gaststätten, die Zahl der Raucher geht zurück. Doch wer tabakabhängig ist und seine Sucht loswerden möchte, hat es hierzulande nicht leicht.

Rauchen abgewöhnen – aber wie?

Am 29. Oktober 2013 hat Carsten Schwarz seine letzte Zigarette ausgedrückt und die angerissene Schachtel wild entschlossen in den Müll geworfen. Seitdem ist der heute 52-Jährige Nichtraucher. 31 Jahre lang hatte er gequalmt, Tag für Tag mehr als 50 Zigaretten. Mehrere Versuche aufzuhören waren gescheitert. Doch er hat es geschafft: mit großem Willen und dem Programm „Rauchfrei durchatmen“, das die AOK PLUS im Rahmen eines Modellprojektes fünf Jahre lang angeboten hat.

Endstation Drogenhölle

Der Revolution Train aus Tschechien macht Drogenaufklärung erlebbar, wie es das bisher in Deutschland noch nicht gegeben hat. Die Schüler landen in einem Drogennest und werden hinter Gitter geworfen. Durchaus mit Schockwirkung. Eine Woche war der Zug in Annaberg-Buchholz, Schwarzenberg und Plauen unterwegs. Die AOK PLUS unterstützt das Projekt.

Jugendliche mit Zigarette
@fotolia - DoraZett

Zum Zurücklehnen zu früh

Saufen und qualmen versehen immer mehr Heranwachsende mit einem fetten „Dislike“. Die Suchtprävention sieht sich aber keineswegs am Ziel ihrer Träume.

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