Hautcheck – ein fast freiwilliger Selbstversuch

Es ist November geworden, der scheinbar endlose Sommer ist endgültig vorbei. Während ich mich also schicksalsergeben Glühwein und Lebkuchen widme, hat meine Frau die Movember-Bewegung entdeckt: Man(n) lässt sich einen Schnurrbart wachsen und geht zur Früherkennungsuntersuchung. Ich bin dagegen, sie ist dafür. Wir haben also eine klare Mehrheitsentscheidung dafür und ich besorge mir einen Termin.

Gesunde Zähne: Acht von zehn Zwölfjährigen sind top, die Hälfte der Schulanfänger ist flop

Ein Flop sind die Zähne der Schulanfänger nicht, weil das Gebiss die übliche und stolz machende Lücke im Gebiss zeigt, sondern gerade mal ungefähr die Hälfte aller Schulstarter (Thüringen: 47,7 Prozent und Sachsen 54,1 Prozent) naturgesunde Beißerchen vorzeigen kann.
Nehmen Eltern das Zähneputzen nicht ernst genug?

Thüringer Männer sind die größten Vorsorgemuffel

Die Bundesregierung ruft die „Nationale Dekade gegen Krebs“ aus und will damit nicht nur die Krebsforschung, sondern auch Prävention und Früherkennung stärken. Zu wünschen ist, dass von der Motivation, die die Minister versprühen, auch etwas bei der Bevölkerung landet. Denn im Umgang mit Krebsrisiken und Vorsorgeuntersuchungen ist der Durchschnittbürger eher schlecht.

Plötzlich Diabetes? Zuckerkrank während der Schwangerschaft

Wurde erst einmal die freudige Nachricht beim Gynäkologen verkündet „Herzlichen Glückwunsch, Sie sind schwanger“, warten viele spannende und erlebnisreiche Monate auf die werdende Mama. Dazu zählt nicht nur, den ersten Herzschlag des Kindes zu hören oder die ersten Bewegungen zu spüren. Es stehen ebenso zahlreiche Vorsorgeuntersuchungen bevor, um stets das Wohl der Schwangeren und ihres Babys im Auge zu behalten.

Krebsvorsorge: Keine Angst vor dem Befund

Nach Herz-Kreislauferkrankungen ist Krebs die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Angehörige, Freunde, Kollegen – fast jeder kennt heute jemanden, der an Krebs erkrankte. Jedes Jahr erhält eine halbe Million Menschen in Deutschland die Diagnose. Die Chancen auf Heilung steigen, wenn die Erkrankung frühzeitig erkannt wird.

Das unentdeckte Risiko

Es ist eine schleichende Epidemie, die über uns einbricht. In Deutschland sind rund 6,7 Millionen Menschen an Diabetes-Typ-2 erkrankt – 2 Millionen ohne es zu wissen. Zum diesjährigen Weltgesundheitstag wird vielen das lebensgefährliche Risiko erst bewusst. Doch viele Erkrankungen wären vermeidbar.

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