Unvermeidliche Beitragssatzerhöhung ?

gestapelte Münzen mit dem Wort BEITRAG

Der Chef der Bundesversicherungsamt Dr. Maximilian Gaßner prophezeit heute per Pressemitteilung stabile Beitragssätze für das kommende Jahr und „unvermeidliche Beitragssatzerhöhungen für 2016“.

Nun hat er als derjenige, dessen Amt die Beitragssätze für 71 überregional geöffnete Krankenkassen zu genehmigen hatte, mit Sicherheit den Überblick über die Finanzausstattung der „Großen“.
Aber da gibt´s ein „kleines gallisches Dorf“…:-))
In Sachsen und Thüringen ist die AOK PLUS in der wirklich guten Lage, nicht nur für 2015 den im Herbst 2014 schon beschlossenen Beitragssatz von 14,9% anbieten zu können. Der Vorstand hat in diversen Presse-Interviews gesagt:

Wenn sich die politischen Rahmenbedingungen nicht ändern, halten wir diesen Beitragssatz drei Jahre.

von Vorstand AOK PLUS

Dahinter steckt seriöse Finanzplanung. Der Geschäftsbericht für 2013 ist auf unserer Website einsehbar. Soviel an der Stelle zur Klarstellung in Bezug auf die Positionierung von Herrn Gaßner.
Und nun: viel Glück und gute Gesundheit im neuen Jahr !!!!

Guten Tag, Ihre Auslegung der aktuellen Beitragssatzprognosen für die kommenden Jahre finde ich sehr interessant. Leider vergleichen Sie Äpfel mit Birnen. Sie zitieren hier einen Funktionär der bundesweiten Aufsicht. Sie unterliegen aber der Aufsicht des Freistaates Sachsen. Stellen Sie bitte Ihren Haushalt doch mal auf den Prüfstand des BVA?! Da wird wahrscheinlich kein kassenindividueller Zusatzbeitrag von 0,3% entstehen.

Beste Grüße

Ein Marktbeobachter

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Hallo Frau oder Herr Brandt, dass ich Äpfel mit Birnen vergleiche, wenn ich die AOK PLUS mit BARMER GEK oder TK vergleiche, sehe ich anders. Wenn man schon bildhaft bleiben will, vergleiche ich einen kleinen Apfel mit großen Äpfeln. Aber die DNA der „Obststücke“ ist identisch. Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds erfolgen ja unabhängig von der Größe und Öffnung einer Kasse nach einheitlichen Kriterien. Wie man dann mit dem Geld umgeht, ist jedoch unterschiedlich und meiner Meinung nach ein Ausweis für Management und Strategie.(Und übrigens: knausrig ist die AOK PLUS nicht. Unser Angebot an Zusatzleistungen landet bei Kassenvergleichen immer wieder ganz vorn) Und eines darf ich Ihnen flüstern: unsere Aufsicht (das sächsische Sozialministerium) prüft unseren Haushalt sehr akribisch und streng. Insofern ist der Beitragssatz der AOK PLUS eben doch möglich auf Grund kluger strategischer Entscheidungen und vernünftigen Managements nicht nur der letzten Monate, sondern der letzten Jahre. Und immerhin haben wir es bei 2,7 Millionen Versicherten in Sachsen und Thüringen durchaus mit einer beachtlichen Größenordnung zu tun. Insofern war meine Parallele zum „kleinen gallischen Dorf“ eher das falsche Bild.

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